Im August 2025 haben sich über 30 Wissenschaftler*innen aus den Bereichen der Regionalsprachenforschung, Computerlinguistik und KI-Forschung mit Unterstützung der VolkswagenStiftung zu einem Scoping Workshop zusammengefunden, um zentrale Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Regionalsprachenforschung im Spannungsfeld von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz zu identifizieren.
Daraus entstand ein nun veröffentlichtes Positionspapier „Regionale Sprache und Künstliche Intelligenz im Zeitalter der digitalen Transformation“, das eine aktuelle Bestandsaufnahme und strategische Einordnung der Regionalsprachenforschung im Kontext der aktuellen technologischen Entwicklungen vornimmt.
Konkret bietet das Positionspapier:
- eine fachliche Standortbestimmung der Regionalsprachenforschung unter besonderer Berücksichtigung KI-basierter Entwicklungen,
- eine Analyse der gegenwärtigen Transformationsprozesse sowie
- die Formulierung von Leitlinien, Empfehlungen und Perspektiven für Forschung, Infrastruktur und gesellschaftliche Anwendung.
Die Veröffentlichung versteht sich als Impuls für die Weiterentwicklung des Fachs und als Beitrag zur strategischen Diskussion über die Rolle regionaler Sprachvielfalt im digitalen Zeitalter.
Das Positionspapier ist in der Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik (ZDL) erschienen und kann hier heruntergeladen werden.