8. Kolloquium des Forums Sprachvariation und das 6. Nachwuchskolloquium des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung

Vom 04. bis 06. Oktober fand an der Universität Hamburg das 8. Kolloquium des Forums Sprachvariation und das 6. Nachwuchskolloquium des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung statt. Nach einem Eröffnungsvortrag von Steffen Höder, der über den Sprachkontakt im deutsch-dänischen Grenzgebiet sprach und neue Perspektiven für die Sprachvariation im nördlichen Niederdeutschen eröffnete, boten NachwuchswissenschaftlerInnen aus ganz Deutschland, … Weiterlesen…

Forum Sprachvariation: Neue Sprecher.innen gesucht

Liebe Kolleg.innen von der IGDD, Diese Woche (vom 4. bis 6. Oktober) findet an der Universität Hamburg das 8. Kolloquium des Forums Sprachvariation statt, gemeinsam mit dem 6. Nachwuchskolloquium des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung. Das Forum Sprachvariation wird im Rahmen der Veranstaltung  neue Sprecher.innen wählen, die das Forum beim Vorstand der IGDD vertreten. Zu den … Weiterlesen…

Dialektforum: Minderheitensprachen, 17. -19. November 2017

Der Förderverein Bayerische Sprache und Dialekte e.V. führt vom 17. – 19. November 2017 im Trachtenkulturzentrum des Bayerischen Trachtenverbandes in Holzhausen (bei Landshut: http://www.trachtenverband-bayern.de/projekt.html) das 2. Mal ein Dialektforum durch. Ausgangspunkt hierfür war ein Impuls der beiden Augsburger Professoren Dr. Wildfeuer und Dr. Wolf.und die äußerst positiven Rückmeldungen zu unserer ersten Veranstaltung dieser Art. Zum … Weiterlesen…

Erinnerung: Call for Papers zum IGDD-Kongress 2018 in Marburg

Liebe Kolleg.innen, Im Namen der Gesellschaft wie der Organisator.innen des nächstjährigen Kongresses der IGDD am Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas in Marburg darf ich Euch und Sie an den Call for Papers erinnern. Noch bis zum 30.09. können Vorschläge für Vorträge und Poster bei den Organisator.innen eingereicht werden.  Weitere Informationen zum Kongress und Veranstaltungsort gibt es hier: … Weiterlesen…

Konferenz „VARIATIONslinguistik trifft KONTAKTlinguistik“

Liebe Kolleginnen und Kollegen, hiermit laden wir herzlich ein zur Konferenz „VARIATIONslinguistik trifft KONTAKTlinguistik“, die im Rahmen der Konferenzreihe „VARIATIONslinguistik trifft ….“ vom 20. bis 23. Mai 2018 im Tagungszentrum Monte Verità in Ascona (Schweiz) stattfinden wird. Ausführliche Informationen zu Inhalt und Struktur der Konferenz sowie zum Einreichen von Beiträgen finden Sie unter folgendem Link: … Weiterlesen…

Brandenburg-Berlinisches Spracharchiv

Das Spracharchiv an der Universität Potsdam verfügt über das vollständige Material, das zur Erstellung des Brandenburg-Berlinischen Wörterbuchs zwischen 1950 und 1970 erhoben und ausgewertet wurde. Ein kleiner Ausschnitt der umfangreichen Sammlung, zu der auch 33.500 Fragebögen gehören, ist im Rahmen eines Pilotprojekts an der Universität Potsdam im Jahr 2016 digitalisiert und jetzt hier öffentlich zugänglich gemacht worden. Ortsbezogen lassen … Weiterlesen…

Professur Germanische Philologie, Universität Zürich

An der Universität Zürich ist auf den 1. August 2019 eine Professur für Germanische Philologie zu besetzen. Die zukünftige Stelleninhaberin bzw. der zukünftige Stelleninhaber soll einen herausragenden Forschungsausweis in der germanistischen Sprachgeschichte und Dialektologie (vorzugsweise mit Bezug auf die Deutschschweiz) haben. Sie bzw. er soll mit ihren bzw. seinen Arbeiten das Interesse und die Fähigkeit dokumentieren, die Germanische … Weiterlesen…

Dissertation online: „Pronominale Partitivität: Arealität und Mikrovariation einer morphosyntaktischen Variable in den Varietäten des Deutschen“

Diese Untersuchung beschäftigt sich mit der Morphosyntax pronominaler Partitivanaphern im kontinentalwestgermanischen Dialektkontinuum im Allgemeinen und im deutschen (insbesondere hessischen) Sprachraum im Speziellen. Schwerpunkte sind dabei die sprachgeografische Verteilung, die morphosyntaktische Variation und die strukturelle Analyse pronominaler Ausdrucksmittel der unbestimmten Teilmenge. Es werden traditionell dialektologische Erkenntnisinteressen (Raumstruktur syntaktischer Variablen und Verlauf syntaktischer Isoglossen) mit Fragestellungen der (theoretisch orientierten) Syntaxforschung verbunden. Außerdem erfolgt erstmals eine wirklich sprachübergreifende Behandlung der verschiedenen Systeme pronominaler Partitivität, zum einen innerhalb der (West-)Germania, zum anderen durch den Einbezug (zentral-)romanischer Sprachen, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten auf der Mikro- und Mesoebene herauszuarbeiten. Die gewählte Methode ist nicht nur kontrastiv, sondern auch geolinguistisch fundiert, insofern als morphologische Formen und syntaktische Variation im Raum abgebildet werden, wodurch nicht zuletzt auch interessante Korrelationen und Anti-Korrelationen in den Daten bestätigt bzw. entdeckt werden konnten.

Nach einer Gegenstandsbestimmung der morphosyntaktischen Variable und ihrer Varianten (Inventarisierung und Typisierung) sowie des Variationsrahmens (areal-horizontal, vertikal, morphosyntaktisch, historisch, idiolektal etc.) wird zunächst das DFG-Projekt „Syntax hessischer Dialekte“ (SyHD) vorgestellt, das die empirische Basis zur Untersuchung lieferte. Dabei werden generelle und spezifische Fragen der Datengewinnung (multivariate Methode mit indirekten und direkten Elementen) sowie der Datenanalyse und -interpretation (Instrument der Kartierung) diskutiert. Den Hauptteil der Arbeit bildet die diatopische, diachrone und distributionell-syntaktische Variation der Systeme pronominaler Partitivität. Als die vier Hauptstrategien zum Ausdruck partitiv-anaphorischer Referenz innerhalb des deutschsprachigen Gebiets finden sich das konservative System versteinerter Pronominalgenitive wie „(d)(e)r(e)“, „s(e)n“ und „es“ (vor allem in einem mitteldeutschen Streifen und randdialektal) – Relikte eines ehemals umfassenderen genitivbasierten Systems der Partitivität -, das sprachgeschichtlich junge und typologisch auffällige indefinit-partitive Pronomen „welch-„/“we(l)k-“ (im Nieder-/Norddeutschen und in der Standardsprache) sowie schließlich die innovativen Systeme der Null-Anapher (im Alemannischen bzw. Südwesten) und des generalisierten Indefinitpronomens „ein-“ (im Bairischen bzw. Südosten). Wenngleich sich diese areale Distribution im zentral gelegenen und daher unter dem Einfluss nahezu aller Strategien stehenden Hessen als Kleinraum bestätigt – mit Ausnahme der weitgehenden Abwesenheit des „ein“-Systems -, so zeigen sich doch einige überraschende Ergebnisse wie beispielsweise ein kategorialer Unterschied nach Numerus und zum Teil Genus bei der Vitalität der Genitivpartikeln. Sprachhistorisch können zwei Arten von Wandel beim Genitiv-System identifiziert werden: systeminterne Veränderungen (durch Merkmals- oder Formverlust) und systemexterne Verdrängungsprozesse (durch Ausbreitung der innovativen Ausdrucksformen, was in einem Dialekt bzw. intraindividuell zu konkurrierenden oder Mischsystemen führen kann). Darüber hinaus sind mit Blick auf die Art und Weise der Veränderungen für Sprachwandelprozesse allgemein typische zyklische Abfolgen von Abschwächung und Verstärkung erkennbar. In Bezug auf die syntaktische Distribution werden insbesondere die Genitivanaphern auf ihre Kompatibilität mit nominalen Modifikatoren wie Numeralien/(schwachen) Quantoren, „flektierten“ Zahlwörtern (Schwa), Adjektiven, verschiedenen Arten von Präpositionalphrasen sowie Relativ- vs. Komplementsätzen hin untersucht und – funktional wie formal – mit ihrem niederländischen partitiven/quantitativen Äquivalent „er“ sowie den romanischen, in ein partitives System integrierten Pronomina fr. „en“/it. „ne“ verglichen. Für die deutschen Partitivanaphern ergibt sich daraus Evidenz für zwei unterschiedliche Pronominalisierungsebenen. Abschließend wird das Phänomen in die allgemeine Diskussion um nominale Ellipsen eingebettet (Elision und Pronominalisierung). Aufgrund der Evaluation der in der Literatur diskutierten Lizenzierungsansätze anhand neuer dialektaler und typologischer Daten wird hier ein flexions-/kongruenzbasierter Ansatz favorisiert (Rolle von Adjektivmorphologie bzw. generell von unterschiedlichen Flexionssystemen, etwa im Deutschen vs. Englischen).

PhD student position, Spatio-Temporal Modeling of Dialect Change with GIScience methods

The University Research Priority Program (URPP) Language and Space has a focus on communication, which is inevitably linked to geographical and social space. Choosing a language or regional variety allows us to identify with and distinguish ourselves from others. Understanding these choices, however, is far from straight-forward. The URPP approaches relations between language and space … Weiterlesen…